Mein erster Marathon

MTN Kampala Marathon 2016

Moin,

ich habe es getan! Seit Freitag wusste ich, dass es am Wochenende einen Marathon geben wird und am Sonntag bin ich den dann auch gelaufen.

Die ganze Geschichte war geprägt von verschiedenen Emotionen. Von „ach ist das schön hier laufen zu können“ bis „alter, warst du das der sich für den Mist hier angemeldet hat?“. Nachdem ich es geschafft habe bin ich aber sehr glücklich, dass ich den Marathon gelaufen bin. Insgesamt war alles sehr gut organisiert. Der Veranstalter MTN, seinerseits ein großer Telefonkonzern aus Südafrika, hat gute Arbeit geleistet. Für einen Marathon war das Ding gut beworben. Das lag auch daran, dass das Interesse an der Sportart in Uganda seit dem Olympiasieg Stephen Kiprotichs in London enorm gestiegen ist.

Hier die Meldung einer ugandischen Zeitung zum Marathon in Rio bei dem Kiprotich seinen Titel leider nicht verteidigen konnte.

Los ging es am Sonntagmorgen um 6:30 Uhr, was ich mit ein bisschen Glück noch rausgefunden habe, da die vier verschiedenen Facebookveranstaltungen jeweils vier verschiedene Startzeiten preisgaben. Am Start habe ich mit meinem persönlichen Coach Til eingefunden, der mir sogar noch die Schuhe gebunden hat.

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Nachdem der Anheizer/Moderator dann fünfmal gesagt hat der Start ist in 2 Minuten ging es um 7 Uhr dann auch endlich los. Die ersten Kilometer waren erfüllt von Glücksgefühlen. Ab Kilometer 34 kannte ich diese Art von Gefühlen nicht mehr.

Bis Kilometer 28 war aber auch noch alles in Ordnung. Wegweiser an jeder Ecke und von Kilometer zwei an gab es alle paar Kilometer eine Anlaufstelle für Trinkwasser und nasse Schwämme zum Abkühlen.

Der Verlauf des Marathons war für Kampala relativ gerade. Ich hatte auf jeden gut zu tun und musste am Ende ganz schön kneifen.

Mit meiner körperlichen Verfassung änderte sich auch die Organisation des Marathons. Auf den ersten 35 Kilometer wurden wohl alle Wegweiser positioniert und die letzten 5 km ist man dann nach Gefühl zum Kololo Airstrip, dem Ziel des Marathons, gelaufen.

Um 10:30 Uhr bin ich dann endlich angekommen, hatte gute 42 Kilometer hinter mir und war stolz wie Bolle in Kampala. Til wartete schon auf mich. Ich hatte nur einen Gedanken – ein dickes Rolex und dann ins Bett.

Außerdem hatte ich mir vorgenommen den nächsten Tag auf das Lauftraining zu verzichten 😛 Der nächste Lauf ist aber schon in Planung. Vielleicht zieht es mich ja bald nach Kenia, um mich ein weiteres Mal zu schinden. Man brauch halt auch mal eine Herausforderung.

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Das wars dann mal für zwischendurch J

LG euer Malte

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