Tendenz steigend :-P

Tach auch! Wieder sind ein paar Tage vorbeigerauscht. Und mit ihnen habe ich nennenswerte Fortschritte gemacht.

Zunächst hat sich einiges an der Gehörlosenschule geändert. Es sind Ferien und bevor wir die rund 200 Schüler für knappe
25 Tage in die Freiheit entlassen konnten, wollten wir alle noch mal ein bisschen kennenlernen. Für jeden in ihrem Umfeld haben die Gehörlosen
zusätzlich zum Namen noch einen Gebärdennamen, besonders diese wollte ich mir vor den Ferien noch mal einprägen. Aktuell kenne ich circa 25 Schüler
mit beiden Namen, was nur ein Bruchteil aber immerhin schon mehr, als am Anfang ist.
Wir haben verschiedenes gemacht, von Fußball bis einfachen Spiele (Silly Games), bei denen die Schüler einfach nur durch
die Gegend gehüpft und gerannt sind, war alles dabei.

Auch ein kleines Papierfliegerbastelprojekt war dabei. Angefangen haben
Til und ich mit ca. 20 Schülern, doch wie das so ist verdoppelt und verdreifacht sich die Zahl schon mal, wenn wir am Start sind.
Wie auch immer haben wir dann mit gut 60 Schülern in zwei Gruppen Papierflieger gebastelt. Am Ende war das Modell „Moskito“
ein echter Renner, welches Til mit den älteren gebastelt hat. Ein lösbares Problem resultierte daraus, dass die Examen vorbei waren.
Dadurch hatten die Schüler den ganzen Tag Zeit und ließen sich schwer in Gruppen einteilen. Alle Altersklassen waren beim Basteln
vertreten und somit war die eine bei Schritt 7 und der andere bei Schritt 2,5.
Insgesamt war es aber eine super Sache, weil wir und besonders die Schüler einen riesen Spaß hatten. Auch als unser „Arbeitstag“
an der Schule beendet war, flogen immer noch die gefaltete Kunstwerke durch die Lüfte und auch manche Eigenkreationen wurden ausprobiert.
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Außerdem haben wir an einem der letzten Tage (Donnerstag) noch einmal Tischtennis ausprobiert. Das hat anfangs eher weniger gut geklappt,
jedoch haben die Schüler das zum Ende hin echt super gemeistert. Wie gesagt – Tendenz steigend 😛
Hinzu kam, dass viele Schüler schon im Laufe der Woche von ihren Eltern abgeholt wurden. Die Schule ist eine Boarding School und die Schüler
kommen aus jeder Region Ugandas, was manchmal eine Heimfahrt von einem Tag bedeuten kann. Nichtsdestotrotz waren somit nicht mehr viele
Schüler da und deshalb waren nur etwa 20 Schüler mit Bewegungsdrang anwesend. Das war dann schon mal wesentlich einfacher als ein Sportprogramm für
200 Schüler zu initiieren. Daher reichte auch eine Tischtennisplatte, ein Fußball und etwas Equipment für eine Runde Netball.

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Auch meine Gebärdensprachkenntnisse haben sich zu einer Verbesserung überreden lassen. Deutsche Gebärdensprache (DGS) kann ich mittlerweile relativ fließend sprechen und
wenn sie langsam gesprochen wird auch gut interpretieren. Ähnlich sieht es bei Ugandan Sign Language (USL) aus. Jedoch weiß ich in beiden Sprachen noch zu wenig, was bei meinem
Gebärdencoach Til aber kein Problem ist, da er mit Geduld aufwartet. Wer jetzt Interesse hat, kann ja mal bei Spread the Sign, einem Gebärdenlexikon für etliche Gebärdensprachen, vorbeischauen.

 

Finit pour aujourd´hui

Ciao Kakao – euer Malte 😛

SPREADTHESIGN – https://www.spreadthesign.com/de/

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