Alles neu!

 

Hallo Freunde,

erst gute zwei Wochen bin ich weg und doch vermisse ich schon die Heimat. Doch auch Uganda hat einiges zu bieten. Es ist einfach vieles so anders – die Avocados sind fünfmal größer als bei uns zu Hause, statt Taxis gibt es hier Boda Bodas, das sind abartig gefährlich fahrende Motoradtaxis bzw. mein Hauptverkehrsmittel, 1 kg Maracujas kriegt man hier für 3000 Uganda Schilling (umgerechnet 80 ct),genannt wird man hier Muzungu, was übersetzt weißer Mann heißt, um jeden Preis wird verhandelt, man kriegt unglaublich viel Aufmerksamkeit, fast jeder kann hier tanzen, Pfannkuchen heißen hier Chapati, welche man mit Spiegelei gerollt als so genannte Rolex (Rolled Eggs) isst. Insgesamt ist es hier fantastisch, natürlich ist man auch ein bisschen überrollt von den ganzen … neuen Erfahrungen. Aber auch Uganda und Deutschland haben Parallelen – fußballverrückt sind hier ALLE!
Mittlerweile haben wir uns auch schon an der Einsatzstelle (School for the Deaf Ntinda) eingelebt, was hier wirklich das krasseste ist. Die Lehrer, welche zum Teil auch gehörgeschädigt sind, scheinen wunderbare Menschen zu sein. Sie haben sehr viel Geduld und auch bei kleineren Streichen, seitens der Schüler, wurden die Lehrer bis hier hin noch nicht handgreiflich. Standard an ugandischen Schulen ist z. Z. noch ein strengerer Ton. Außerdem hat die Schule eigene kleine Lehrbetriebe. Dazu gehören eine Schreinerei, Näherei und auch Gärtnerei. Was noch viel fresher wirkt ist die hiesige Deafcommunity. Die School for the Deaf ist Treffpunkt für hearing und deaf people. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Gehörlosenkirche und auch eine ganze Gehörlosen Fußballliga befindet sich in Kampala. Durch all diese Dinge bilden die Hörgeschädigten in Kampala einen kleinen Mikrokosmos. Das Beste daran ist, dass keine Exklusion existiert, weil ja jeder Gebärdensprache spricht. Mein Projektpartner Til spricht fließend Deutsche Gebärdensprache. Ich habe maximal Grundkenntnisse. Von daher war die Kommunikation durch Ugandische Gebärdensprache etwas kompliziert. Aber ich habe ja ein Jahr Zeit.

Mit diesen Worten will ich mich jetzt erstmal verabschieden und danke mit Hofknicks meinen ganzen Spendern, die mir dieses Jahr voller neuen Erfahrungen überhaupt erst möglich gemacht haben.

 

Ciao Kakao bis demnächst euer Malte

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